Jährliche Archiv: 2013

Von der Konziliaren Versammlung zum Konziliaren Ratschlag

Die Idee zur Konziliaren Versammlung, die vom 18. bis 21. Oktober 2012 aus Anlass der Eröffnung des II. Vatikanischen Konzils am 12. Oktober 1962 stattgefunden hat, wurde bereits 2009 auf dem Weltforum für Theologie und Befreiung in Belem geboren, als das Konzilsjubiläum und die Erinnerung an den Katakombenpakt „Für eine dienende und arme Kirche“ als subversives Vermächtnis des II. Vatikanums thematisiert wurden.

Der Katakombenpakt diente uns in der Vorbereitungsgruppe als hermeneutischer Schlüssel für den Zugang zum II. Vatikanum. Das Ereignis des Konzils wurde hier zur Anregung für viele Bischöfe, eine Selbstverpflichtung einzugehen, die sie als solche nicht veröffentlichten, die sie aber unterschiedlich konsequent in ihren Bistümern umsetzten. Viele blieben ein Leben lang verbunden. Für uns in der Vorbereitungsgruppe war uns dies ein Vorbild, um unabhängig davon, was die Amtskirchen vorgeben, eine Versammlung einzuberufen, die an die Aufbrüche rund um das Konzil erinnern und gleichzeitig einen neuen Aufbruch darstellen sollte, den Versuch, gesellschaftskritische christliche Gruppen zusammen und ins Gespräch zu bringen. Unsere Hoffnung war, dass wir anschließen können an den Katakombenpakt, der in Absatz 10 formuliert:

Konziliare Versammlung - es geht weiter

Konziliare Versammlung geht weiter

Die euphorische Aufbruchstimmung der Konziliaren Versammlung im Herbst vergangenen Jahres in Frankfurt/M, an der 500 Menschen aus den verschiedensten reformkritischen Gruppen der Kirchen teilgenommen hatten, war auch noch auf dem ersten Ratschlag danach am vergangenen Wochenende traditionsgemäß wieder in St. Gallus in Frankfurt/M zu spüren. „Das Bedürfnis, in Erinnerung an das 2. Vatikanische Konzil die „Zeichen der Zeit“ auf heutige gesellschaftliche Entwicklungen neu durchzubuchstabieren, ist nicht mit einem einzigen Ereignis erledigt“, erklärt Barbara Imholz von der Projektgruppe Pro-Konzil, das Bündnis der Veranstalter.

Konziliare Versammlung - es geht weiter

Der neue Papst – Jon Sobrino

Seitdem der neue Papst verkündet wurde, fragten mich Journalisten, wie ich darüber denke. Für eine seriöse Antwort musste ich einige Tage und Wochen abwarten. Aber weil sie so hartnäckig darauf bestanden, biete ich hier einige Überlegungen an, die vielleicht nützlich sein können.

Vier Aspekte sind mir dazu in den Sinn gekommen: 1. Die medienwirksame Folklore, 2. Was man wissen muss, 3. Reflexionen über das Ereignis und 4. Ob und worauf es uns verpflichtet.Desde el anuncio del nuevo Papa los periodistas preguntan cuál es nuestra opinión. Para contestar en serio habría que esperar algunos días y semanas. Pero ante su insistencia ofrezco ahora algunas reflexiones por si son de utilidad. Cuatro cosas me han venido a la mente: 1. Folclore mediático, 2. Conocimientos necesarios, 3. Reflexiones sobre el para qué de lo que estaba ocurriendo, y 4. Si y a qué nos compromete.

Kirche u. Konzil

Kirche – heraus an die Peripherien! – Rede Bergoglios an die Versammlung der Kardinäle, Rom 9. März 2013

Der kubanische Kardinal Jaime Ortega hat das Manuskript der Rede veröffentlicht, die Kardinal Jorge M. Bergoglio während einer der Generalkongregationen im Vor-Konklave gehalten hat und die vermutlich mitentscheidend war für seine Wahl zum Papst. Kardinal Ortega versichert, der Papst habe ihn zu dieser Veröffentlichung autorisiert. Wir veröffentlichen eine eigene Übersetzung:

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